Alles Folgende betrifft Peptide. Wir bleiben bei klarer Sprache, beziehen uns auf die Studienlage und trennen gut belegte Aussagen von offenen Fragen.
Zuletzt geprüft am 2025-08-12. Wo eine Aussage auf einer konkreten Studie beruht, wird die Studie beschrieben und nicht überinterpretiert.
Rezeptor-Tyrosinkinasen, welche zum Beispiel den MAP-Kinase-Weg und den PI3-Kinase Signalweg aktivieren können Tyrosinkinase-gekoppelte Rezeptoren, zu welchen viele Cytokinrezeptoren zählen, die etwa den JAK-STAT-Signalweg aktivieren können Tyrosin-Phosphatasen, für welche unter anderem das CD45 Protein und SHP1/2 ein Substrat ist Rezeptor-Serin/Threoninkinasen, durch welche beispielsweise der TGF-Signalweg aktiviert wird Rezeptor-Guanylyl-Cyclasen, welche Guanylylcyclase-Aktivität haben Histidinkinase-gekoppelte Rezeptoren, welche bei Bakterien die Chemotaxis vermitteln und auch in Pflanzen gefunden wurden (nicht aber in Tieren)
Quellen: de.wikipedia.org
== Signalweiterleitung == Von jedem der oben genannten Rezeptor-Typen können verschiedene Signalwege ausgehen. Die Weiterleitung (Transduktion) der von einem Rezeptor aufgenommenen äußeren oder inneren Signale zu Effektorproteinen innerhalb der Zelle ist die eigentliche Aufgabe der Signaltransduktion. Dies erfolgt durch koordinierte Protein-Protein-Interaktionen und einer Aktivierung von zwischengeschalteten Signalproteinen, welche wiederum weitere intrazelluläre Signalproteine aktivieren können. Während der Signaltransduktion wird das Signal oft amplifiziert, indem ein aktiviertes Proteinmolekül mehrere Effektormoleküle aktivieren kann. Beispielsweise kann ein einziges durch ein Photon aktiviertes Rhodopsinmolekül (der Photorezeptor in der Netzhaut, der für das Sehen verantwortlich ist) bis zu 2000 Transducinmoleküle aktivieren.
Quellen: de.wikipedia.org
=== Second Messenger === Eine besondere Bedeutung kommt den Second Messengern zu, die sekundäre Botenstoffe des Zellstoffwechsels sind. Bekannte Beispiele sind cyclisches Adenosinmonophosphat (cAMP), cyclisches Guanosinmonophosphat (cGMP), Inositoltrisphosphat (IP3), Diacylglycerol (DAG) und Calciumionen (Ca2+). Sie stellen Zwischenstationen der Signaltransduktion dar und können ihrerseits verschiedene Signalwege aktivieren. Sie eignen sich daher als Schnittstellen für verschiedene Signaltransduktionswege und spielen bei der Erforschung von Signaltransduktionsprozessen eine große Rolle. Die vielen Signaltransduktionswege sind untereinander vernetzt und erlauben außerdem zellspezifische Reaktionen.
Quellen: de.wikipedia.org
Phosphorylierung durch Kinasen bzw. die Dephosphorylierung durch Phosphatasen, die direkte Interaktion zwischen zwei Proteinen, die Bindung der Nukleotide GDP und GTP oder cyclischer Nukleotide wie cAMP und cGMP sowie andere Ereignisse wie beispielsweise die Bindung von Calcium-Ionen und Acetylierungen. Signalprozesse werden häufig erst durch Rekrutierung von Signalproteinen in spezifische Zellkompartimente oder durch lokale Akkumulation und Bindung an ihre Reaktionspartner („Signalkomplexe“) bzw. Gerüstproteinen („Scaffolds“) ermöglicht.
Quellen: de.wikipedia.org
Peptide wird hier aus öffentlich zugänglicher Fachliteratur zusammengefasst: Definition, Einordnung und die Punkte, die in der Praxis wiederkehren. Angaben ohne Gewähr, keine medizinische Beratung.
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